Interview aus dem Wochenblatt vom 31.8.2011 mit Tobias Müller
1. Warum sollten die Bürger gerade Sie wählen?
Mein Motto – Gestalten statt Verwalten. Wir haben eine funktionierende Verwaltung – der Bürgermeister sollte also nicht auch noch Verwaltung machen wollen, dann wäre er überflüssig.
Der Bürgermeister muss gestalten wollen. Dass ich gestalten will und kann, muss ich in meinem Beruf als Direktor der Deutschen Bank jeden Tag aufs neue beweisen. Darum bin ich der richtige Bürgermeister für Winsen.
2. Was wird sich ändern, wenn Sie den Bürgermeisterposten bekleiden?
Versöhnen statt spalten – Es sollte immer um die besten Lösungen für unsere Stadt gehen und da sollte es egal sein, von wem sie kommen. Parteiübergreifende Zusammenarbeit zum Wohle aller Winsener Bürger – das möchte ich erreichen und das ist mir in der Vergangenheit zu kurz gekommen. Es kann nicht sein, dass gute Ideen einfach untergehen, nur weil sie von einer anderen Partei kommen. Weniger Taktiererei und Parteiengezänk – mehr sachorientierte Arbeit, dazu will ich beitragen.
3. Was hätten Sie in der Vergangenheit anders gemacht als Angelika Bode?
Frau Bode hat eine gute Arbeit geleistet und in der jeweiligen Situation so entschieden, wie es ihr richtig erschien.
Ich bin, wie man aus den beiden ersten Antworten vielleicht erkennen kann, ein anderer Mensch und hätte des öfteren sicherlich andere Entscheidungen getroffen. Grundsätzlich wäre es mir z.B. wichtig, mehr Menschen an den Entscheidungsprozessen zu beteiligen und die Vorgänge auch transparenter zu machen.
4. Ihre Stärken und Schwächen?
Tatkraft, Gestaltungswillen, Erfahrung im Management und Mitarbeiterführung, die Fähigkeit Menschen unterschiedlicher Meinungen zusammenzubringen und emotionale Intelligenz
5. Wie schätzen Sie Ihre Gegner ein?
Eher Mitbewerber, denn Gegner. Das Wort Gegner mag ich nicht, weil es nicht meinem Politikverständnis entspricht. Natürlich muss ich die Mitbewerber ernst nehmen, auch wenn sich manch einer schon im Vorwege selbst disqualifiziert hat. Jeder steht für einen ganz eigenen Politikstil und der Wähler muss sich entscheiden, welche Persönlichkeit und welchen Stil er im Rathaus haben möchte.
6. Gibt es einen so genannten Plan B, falls es mit der Wahl nicht klappt?
Ich bin angetreten, um Bürgermeister zu werden. Sollte es wider Erwarten nicht reichen, wovon ich jetzt einmal nicht ausgehe, nutze ich die nächsten Jahre um mich durch gute Arbeit im Stadtrat für die nächste Wahl zu empfehlen.
Pressemitteilung
Wählergemeinschaft stellt starkes Team für Kommunalwahl im September 2011 auf!
Winsen, den 19. Juni 2011
Blitz und Donner bestimmten am letzten Donnerstag die Wetterlage in Winsen. Als echten Paukenschlag für die politische Wetterlage in der Luhestadt kann man auch das starke Team ansehen, das am gleichen Tag die junge Wählergemeinschaft Winsener Liste auf ihrer Mitgliederversammlung im Restaurant Martins nominierte. „Wir sind außerordentlich glücklich, dass wir trotz der ausgesprochen kurzen Vorlaufzeit seit Gründung der Wählergemeinschaft im April eine hervorragende Mannschaft für die Kommunalwahl im September gefunden haben“, äußerte sich Tobias Müller, Bürgermeisterkandidat und 1. Vorsitzender der Wählergemeinschaft. „Besonders freue ich mich, dass wir neben den erfahrenen und beliebten bisherigen Ratsmitgliedern Ottmar Frey, Michael Goetzke, Willi Rieck und Heinrich Riedel mit Fabienne Schneider und Matthias Riedel zwei junge, sehr engagierte Menschen auf den vorderen Listenplätzen drei und vier aufstellen können“, führt Müller weiter aus, der seinerseits als Spitzenkandidat für den Wahlbereich Nord kandidiert.
Heinrich Riedel, der die Winsener Liste als Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Winsen vertritt und die Liste im Wahlbereich Süd anführt, ergänzt: „Es ist schön, dass wir darüber hinaus nicht nur in der Stadt Winsen selbst, sondern vor allem auch in den verschiedenen Ortsteilen mit sehr kompetenten und bekannten Personen vertreten sind sowie Kandidatinnen und Kandidaten mit sehr unterschiedlichen Lebens- und Berufserfahrungen in unseren Reihen haben: Verkäuferin, Künstler und Landwirt neben Polizist, Bankdirektor, Kaufmann und Rentner.“
„Diese vielfältigen und umfangreichen Erfahrungen werden es uns ermöglichen die zahlreichen wichtigen Themen und Herausforderungen in den Ortsteilen wie in der Kernstadt, für Familien, für alt wie jung, für Kaufleute wie Angestellte und Arbeiter mit viel Sachverstand und Herzblut anzugehen“, sind sich Ottmar Frey aus Bahlburg und Willi Rieck aus Winsen sicher, die ebenfalls bereits Mitglieder im Rat der Stadt Winsen sind und jeweils auf Platz zwei im Norden bzw. im Süden für die Winsener Liste gewählt wurden.
Wie nachhaltig dieses Herzblut und Engagement entsprechende politische Erfahrung ersetzen kann, hat auch Tierwirt Wendelin Schmücker aus Borstel bewiesen, der für die Winsener Liste auf Listenplatz vier im Süden antritt. Sowohl in Brüssel als auch in Berlin gegenüber der Bundesregierung hat er sich für die Interessen der Schafzüchter stark gemacht. Mit Angelika Frey (Listenplatz 6 Nord), Bernd Bostelmann (Listenplatz 3 Süd), Hartmut Blecken (Listenplatz 5 Süd) und dem überregional bekannten freischaffenden Künstler Paul Dominik (Listenplatz 6 Süd) stehen weitere Kandidaten zur Wahl, die mit vollem Einsatz dabei sein werden, eine möglichst große Fraktion der Winsener Liste im zukünftigen Stadtrat der Winsen zu bilden.
Pressemitteilung
Tobias Müller – Bürgermeisterkandidat der Wählergemeinschaft Winsener Liste
Winsen, den 15. Mai 2011
Tobias Müller ist der Bürgermeisterkandidat der Wählergemeinschaft Winsener Liste. Einstimmig und damit mit dem stärksten und eindeutigsten Votum der nun insgesamt vier Bewerber um das Bürgermeisteramt in Winsen entschieden sich jetzt die Mitglieder der Winsener Liste bei Ihrer Wahlkampfauftaktveranstaltung am vergangenen Donnerstag im Gasthaus Post Maack in Pattensen für den 39jährigen Bankdirektor aus Winsen. Die junge Wählergemeinschaft, die sich erst vor etwas mehr als zwei Monaten gegründet hat und bereits die viertgrößte Fraktion im derzeitigen Stadtrat mit Heinrich Riedel, Ottmar Frey, Wilfried Rieck und Michael Goetzke ist, setzt damit weiter deutliche Akzente im politischen Leben der Kreisstadt und mit Blick auf die Kommunalwahlen am 11. September 2011.
Der Entscheidung vorausgegangen war eine lebhafte und sachorientierte Diskussion, die der Vorstand der Wählergemeinschaft selbst angeregt hatte, ob die Winsener Liste überhaupt einen Bürgermeisterkandidaten stellen solle. „Wir sind kein Bürgermeisterwahlverein und wir wollen unsere Mitglieder bewusst an allen wichtigen Entscheidungen teilhaben lassen“, so Wilfried Rieck, 2. Vorsitzender, hierzu. . „Ich freue mich – wie mir auch die heutige Diskussion gezeigt hat -, wie wir ergebnisoffen und sachlich wichtige Themen besprechen und im Ergebnis über die Art und Weise wie wir uns alle gegenseitig unterstützen“, ergänzt Ottmar Frey, Vorstand und Vertreter der Winsener Liste im Verwaltungsausschuss.
Ebenfalls große Freude herrschte bei Tobias Müller vor. Er dankte den Mitgliedern für den eindrucksvollen Vertrauensbeweis eines einstimmigen Wahlergebnisses und führte weiter aus: „Einen besonderen Dank möchte ich hier aber auch den zahlreichen Bürgerinnen und Bürger in Winsen und seinen Ortsteilen aussprechen, die uns in den letzten Wochen soviel Mut und Unterstützung haben zukommen lassen in persönlichen Gesprächen, Anrufen und Emails.“ Tobias Müller, der verheiratet ist und zwei Töchter im Alter von vier und 6 Jahren hat, war bereits von 2006 – 2010 im Winsener Stadtrat vertreten. Als Vorsitzender des Finanzausschusses war er maßgeblich durch seine konsequente, aber auch immer konsensorientierte Art daran beteiligt die städtischen Finanzen selbst während des auch für die Stadt Winsen schwierigen Umfelds während der Finanz- und Wirtschaftskrise unter Kontrolle zu halten,. Gleichzeitig gelang es ihm aber immer die wichtigen Themen wie zum Beispiel die Schaffung von Krippen- und Hortplätzen nicht aus dem Auge zu verlieren, sondern im Gegenteil finanzierbar zu machen. Der leitende Angestellte einer Bank möchte aber nicht nur seine langjährige Berufserfahrung und wirtschaftliche Kompetenz als Bürgermeister für die Stadt Winsen einbringen, um so den Wirtschaftsstandort Winsen zu stärken. Müller ergänzend dazu: „Zuallererst bin ich einmal Winsener und Familienvater und erlebe damit ganz persönlich jeden Tag viele Dinge, die wir in dieser Stadt für Kinder und Jugendliche, für Familien und Senioren, für Gewerbetreibende, für Schulen und Kindergärten und auch für Vereine in dieser Stadt noch verbessern können.“